Rotzlöffelmentalität

„Du bist wunderbar“, „Bleib wie Du bist“, …. Gebetsmühlenartig predigen Vortragsredner den Gleichklang des Seins. Ist das richtig? Soll jeder Rotzlöffel so bleiben, wie er ist?

Natürlich verlässt niemand gern ohne zwingenden Grund eine geschützte, trockene Lebensecke. Es geht aber nicht darum, in der Ecke zu stehen, sondern darum, neue Ecken zu erkunden. Das man dabei nass wird, ist durchaus gewollt.

Was, wenn wir der werden, der wir sein könnten?

Hören wir also auf, zurückzuschauen. Treffen wir eine bewusste Entscheidung.  Entscheiden wir uns, ganz bewusst zu lernen, uns zu verändern und besser zu werden. Strengen wir uns wieder an, hören wir auf die, die Ideen haben und/oder stehen ihnen wenigstens nicht mehr im Wege.

Bringen wir unsere Fähigkeiten wieder in Einklang mit den Anforderungen, die wir an uns stellen oder die an uns gestellt werden. Bringen wir uns ein! Seien wir wieder Motor und nicht Bremse. Das es schwer ist, ist bekannt.

Im Übrigen meint „authentisch bleiben“ nicht – ich bleibe, wie ich bin. Sondern ich werde der, der ich sein will.

Wollen Sie von gestern sein? Soll irgendjemand von uns sagen, dass wir uns seit Jahren nicht entwickelt haben?

 

Wer wollen Sie sein? – Prima, dann werden Sie es auch. Strengen Sie sich an.

 

Herzlichst Ihr Helge Oelmann